Hallo,

in meinem letzten Beitrag über den JG Aurora habe ich geschrieben, dass die Aufbauanleitung nur in Form eines Videotutorials vorliegt. Das stimmt auch insofern, als dass es nur so auf einer SD-Karte mitgeliefert wird.

Nun habe ich auf der Homepage jedoch auch ein Schritt-für-Schritt-PDF gefunden. Das hätte wohl viel Zeit gespart…

R.S.

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+ Erfahrung, – Tronxy, + Aurora

+ Erfahrung, – Tronxy, + Aurora

Hallo,

jetzt hatte ich einige Tage Zeit den Tronxy X3A fertig zu verkabeln und in Betrieb zu nehmen. An dieser Stelle möchte ich gleich meinen großen Dank an Daniel Pfeiffer und Stefan Pfannerer von der österreichischen 3D-Druck-Gesellschaft kundtun, die mich wirklich grandios unterstützt haben!

Obwohl der Zusammenbau super funktioniert hat (die Anleitung dazu war gut), hat es bei der Verkabelung leider schon damit begonnen, dass die Anleitung nicht mit der Realität übereinstimmte – so musste ich bspw. den Lüfter an einem anderen Stecker anstecken und die Verkabelung eines Steppers verdrehen.

Wirklich lästig war aber, dass der Distanzsensor der Auto-Leveling-Funktion werksseitig vormontiert war, aber falsch. Nachdem dieser zu hoch angeschraubt war ist beim ersten „Auto-Home“ der Extruder mal richtig schön in die Heizplatte gekracht und hat diese komplett zerkratzt.

Da habe ich aber noch nicht aufgegeben. Nach einigem Herumtesten (den Fehler suche ich natürlich zuerst bei meinen Montage-Arbeiten) konnte man das ja noch beheben. Dann jedoch machte sich beim ersten Druck das Problem bemerkbar, dass die Y-Achse nicht korrekt bewegt wurde. In eine Richtung immer um 1cm mehr als zurück.

Im Internet fand ich heraus, dass dieses Problem beim Tronxy X3A „normal“ wäre, weil zu wenig Strom für die Schrittmotoren übrig bleibt, wenn das Heizbett und der Extruder beheizt sind. Hier solle man MOSFETs kaufen um eine externe Stromversorgung zu nutzen. Na gut – das hätte ich auch noch gemacht.

Zuletzt aber wollte ich den E-Stepper kalibrieren (also bestimmen wie oft sich der Stepper für bspw. 10 cm Filament drehen müsste). Statt 10cm hat der Tronxy nur 4,5cm extrudiert – das wenigstens schön exakt. Das ist schon ein krasses Missverhältnis, wenn die Default-Einstellungen ja doch ein wenig an der Realität dran sein sollten. Leider aber hat die Firmware jeglichen Versuch ignoriert an dieser Einstellung etwas zu ändern.

Daher: zurück an den Absender, danke für die Erfahrung.

Gekauft habe ich mir jetzt einen JG Aurora A3. Der Aufbau war zwar nicht schwer, aber leider ein wenig mühsam, weil die Anleitung nur in Form von Videos vorhanden ist. Da muss man viel herumspulen, das wäre mit Fotos und Text angenehmer, aber was solls – Aufbau hat man nur 1x. Hat insgesamt mit etwa 6 Stunden auch nicht viel mehr Zeit gebraucht als beim Tronxy.

JG Aurora A3
JG Aurora A3

Der Vorteil des JG Aurora A3 ist, dass das Gehäuse komplett aus Aluminium ist und damit das Risiko von diversen Verwindungen oder schiefen Verbindungen sehr gering ausfällt. Obwohl der Aurora A3 ohne Auto-Leveling daherkommt war das Heizbett in etwa 30 Minuten ausgerichtet. Jetzt druckt das Ding den üblichen 20x20x20-Würfel und das Ergebnis ist schon jetzt – ohne Hilfe von Außen und ohne „Tuning“ – besser als es beim  Tronxy je war. (Was ja auch kein Wunder ist, wenn der weniger als die Hälfte des berechneten Filaments ausdruckt)

Hier zum Vergleich meine Ergebnisse mit dem Tronxy X3A (nach vielem Testen & Support durch 3D-Druck Gesellschaft), und dem JG Aurora (sofort, ohne Hilfe)

Tronxy X3A
Tronxy X3A – Nach langer Zeit …..
JG Aurora A3
JG Aurora – sofort

Ja, was soll ich da noch sagen? Also so auf den ersten Blick kann ich den JG Aurora A3  als Einsteiger-Gerät einfach empfehlen….. Jetzt druck ich mal diese Katze nochmal – dann ist der Vergleich direkter möglich.

LG R.S

Interpädagogik 2017 – ich bin dabei

Interpädagogik 2017 – ich bin dabei

Endlich finde ich mal die Gelegenheit zur Interpädagogika zu fahren, die dieses mal in Salzburg stattfindet. Ob ich wirklich viel Zeit finden werde zu schmökern werde ich noch sehen, darf ich doch gleich 4 Beiträge beisteuern. Die Slides zu diesen Beiträgen teile ich gleich hier: „Interpädagogik 2017 – ich bin dabei“ weiterlesen

Ubuntu + ATI Radeon = Black Screen of Death


Obwohl ich ein totaler Fan von Linux (insbesondere Ubuntu) bin, habe ich nun seit sehr langer Zeit (es sind mittlerweile Jahre) darauf verzichten müssen. Der Grund dafür war meine Grafikkarte, deren Hersteller ATI zwar proprietäre Treiber zur Verfügung gestellt hat – aber eben nur proprietäre Treiber.

Hier zeigt sich wieder einmal, dass nur Open Source eine anständige Weiterentwicklung und langfristige Funktionstüchtigkeit gewährleistet, denn der Hersteller hat die Treiber einfach nicht mehr weiterentwickelt – und niemand anderer konnte einspringen.

Daher wurden die Treiber obsolet und waren nicht mehr funktionstüchtig. Die nachempfundenen Open Source Treiber schienen mit meiner Grafikkarte nicht kompatibel zu sein, denn schon das Starten des Installers scheiterte mit einem „Black Screen of Death“ – ein nicht unbekanntes Phänomen bei Linux.

Nun – ich kann es fast nicht glauben, habe ich die Lösung gefunden. Allen, die ein ähnliches Problem mit einer ATI Radeon HD5750 Grafikkarte haben möchte ich empfehlen bei den Linux-Startparamtern schlicht „radeon.dpm=0“ anzufügen. (Quelle)

Diese magische Zauberformel löst das Problem!

R.S.

eduMessenger – jetzt wirds ernst

eduMessenger – jetzt wirds ernst

Heute morgen habe ich endlich die schon lang ersehnte Information in meiner Mailbox gehabt: mein Moodle Plugin für den eduMessenger wurde auf moodle.org veröffentlicht.

Dieses Plugin stellt die Kommunikation zwischen der eduMessenger-Zentrale und den vielen angedockten Moodle Instanzen sicher und ist damit ein unerlässliches Bindeglied, damit der Messenger tun kann was er soll – informieren, wenn sich etwas tut …

Unter www.edumessenger.org finden sich nun auch einige Informationen zu diesem Projekt, und es gibt die Möglichkeit eigene Ideen beizusteuern, was man sich von diesem Messenger noch wünschen würde!