Becoming an APD


Aufgrund meines Engagements für iPad-Klassen seit 2010 habe ich nun schon mehrere Jahre mit Apple Österreich zusammengearbeitet. Bereits in meiner früheren Schule hat Apple uns sehr geholfen Sponsoren zu finden um eine 1:1-Umgebung zu realisieren. Das war 2011 eine enorme Leistung, war doch der „Run“ auf die Tablets noch nicht angebrochen und die Skepsis ungemein größer. Auch in meiner jetzigen Schule, den Hertha Firnberg Schulen, hat Apple bereits sehr viel Hilfe in Form von Fortbildungsmaßnahmen für unsere Lehrkräfte geboten. So kam es, dass ich von Apple eingeladen wurde mich für den Status als Apple Professional Developer zu bewerben, um hier eine weitere Stufe der Professionalisierung zu erreichen.

APD ist eigentlich ein tolles Programm, denn man wird regelmäßig zu Fortbildungen eingeladen und tritt mit Experten/innen in Kontakt, die sich auch sehr intensiv mit dem Einsatz von Technologie im Unterricht auseinandersetzen. Apple unterhält hier also ein Netzwerk von aktiven Pädagogen/innen und unterstützt sehr direkt den Austausch und die Entwicklung einer eLearning Strategie in Bildungsinstitutionen (am liebsten natürlich, wenn auch Apple Technologie verwendet wird ;-)).

Diese Woche habe ich also nach einem recht umfangreichen Bewerbungsverfahren noch ein zweitägiges Assessment in London hinter mich gebracht. Ein paar Tage habe ich nun gebraucht um alles zu verarbeiten, was ich dort so gesehen und gelernt habe. Neben einer Kollegin aus Liechtenstein war auch eine Irin, eine Deutsche und jede Menge Schweden und Russen anwesend. Toll ist, dass jeder im Rahmen dieses Assessments vor anderen zeigt, wie er/sie Trainings abhalten würde und man auch gemeinsam als Gruppe (unter großem Druck leider) kleine Trainingssequenzen vorbereitet und hält.

Der wesentliche Kern aller Rückmeldungen und Rückfragen durch Helen Johnson und David Baugh ist immer: „Wo liegt der Mehrwert für den Lernerfolg?„. Diese Frage, die manchmal sehr lästig ist, ist in meinen Augen die Wichtigste an dem ganzen eLearning-Thema. Insofern kann ich nur sagen: Bitte stellt die Frage weiterhin. Denn wenn es darauf keine Antwort gibt, dann haben wir etwas falsch gemacht!

Neben den kleineren Feedbacks zwischendurch werde ich nun wohl noch ein umfangreiches Feedback zu meiner Tätigkeit als Trainer und Lehrperson erhalten. Das freut mich außerordentlich, da wir in Österreich als Lehrer und Lehrerinnen ja üblicherweise nicht gerade mit viel Feedback zu unserer Tätigkeit gesegnet werden.

Ich bin gespannt, wie es nun weitergeht …

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